Überladung vorbeugen und Wirtschaftlichkeit erhöhen
E-Lkw im Einsatz – check! Mautersparnis auf der Langstrecke – check! Günstig Strom geladen – check! Volle Nutzlast – Fehlanzeige! Aufgrund der hohen Batteriegewichte der Zugmaschine waren uns bei gewichtsaffinen Transporten bisher Grenzen gesetzt. Können wir nicht die volle Nutzlast etwa beim Transport von schweren Getriebeteilen ausschöpfen, leidet die Wirtschaftlichkeit. Der Gesetzgeber gesteht uns zwar zwei Tonnen mehr Gesamtgewicht beim Einsatz eines E-Lkw zu, lässt die maximale Achslast der Antriebsachse am Truck mit 11,5 Tonnen aber unverändert. Wer keine Überladung und damit Bußgelder riskieren will, muss Abstriche bei der Nutzlast machen. Oder er setzt auf neue Trailerkonzepte, die Speditionen helfen, gesetzliche Anforderungen und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen.
Berger-Trailer bringt unbeladen nur 4,8 Tonnen auf die Waage
Ein solches Trailerkonzept hat der Leichtbau-Spezialist Berger ecotrail aus Tirol entwickelt, ein Tochterunternehmen von Schmitz Cargobull. Die Achsen bei der Baureihe Performance LTOe sitzen nach Herstellerangaben rund 60 Zentimeter weiter vorn als bei einem Standard-Trailer und nehmen bei voller Ausladung gezielt Last von der Antriebsachse des Zugfahrzeugs. Das Fahrzeug rollt unbeladen mit rund 4,8 Tonnen als Leichtgewicht daher, was zusätzlichen Spielraum in Sachen Nutzlast ermöglicht. Inzwischen sind schon 40 dieser Trailer erfolgreich bei Logistik Schmitt im Einsatz. Was als Sonderlösung für uns entwickelt wurde, bietet Schmitz Cargobull inzwischen in Serie an. „Entscheidend ist, dass wir wieder auf volle Auslastung gehen können“, erklärt Geschäftsführer Rainer Schmitt. „Mit dem neuen, leichten Auflieger von Berger und Schmitz Cargobull können wir beinahe wieder mit voller Kapazität die Aufträge unserer Kunden fahren.“ Insofern gilt nun auch in Sachen Nutzlast: Check und Haken dran!



